Austernseitling

Oesterzwam

Austernseitling

Der Austernseitling ist nach dem Champignon die bekannteste Pilzart. Er wird in bester Qualität gezüchtet. Die Form eines Austernseitlings hat Ähnlichkeit mit einer Austernschale, die dem Austernseitling den Namen gab. Die gängigsten Sorten sind der braungraue und der hellviolette Austernseitling. Die braungraue Sorte wird auch Kalbspilz genannt, weil der zarte Geschmack sehr an Kalbfleisch erinnert. Den hellvioletten Austernseitling nennt man auch Zungenpilz, weil er eben nach ... Zunge schmeckt. In der Natur wächst der Austernseitling in Büscheln auf Baumstämmen oder totem Holz. Austernseitlinge werden auf präpariertem Stroh kultiviert. Bei der Ernte werden Austernseitlinge in Büscheln gepflückt und danach Stück für Stück per Hand los geschnitten. Der milde Geschmack des Austernseitlings eignet sich hervorragend für beispielsweise Sahnesaucen und in Kombination mit zarten Fleisch- oder Fischsorten. Das Fruchtfleisch ist weich, weiß und faserig.

Einkaufstipps für den Austernseitling

Kaufen Sie kräftige Austernseitlinge. Oft ist die Festigkeit leicht zu überprüfen.

Aufbewahrung des Austernseitlings

Austernseitlinge sind in Dosen oder auf Schalen erhältlich. Lassen Sie die Pilze in der Verpackung und bewahren Sie diese im Kühlschrank auf. Auf diese Weise sind Austernseitlinge zwei bis drei Tage haltbar.

Verwendung von Austernseitlingen

  • auf Toast gebacken
  • auf einem lauwarm servierten Salat gebacken
  • auf Brot mit Kräuterbutter gebacken
  • in Suppen und Soßen

Zubereitungshinweise für den Austernseitling

Man säubert die Austernseitlinge, indem man sie vorsichtig mit einem feuchten Allzwecktuch oder einer kleinen Küchenbürste abreibt. Der Austernseitling hat ein weiches Fruchtfleisch und darf nur ein paar Minuten lang erhitzt werden, da der Austernseitling sonst seine Festigkeit verliert. In Austernseitlingen ist nicht so viel Wasser enthalten wie in Champignons, deshalb schrumpfen Austernseitlinge bei der Zubereitung nicht.

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